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23/06/17 Allgemein

#35 #Führung #Frage: Warum #Zuhören die Welt verändern kann?

Das ist mal ein Statement werden Sie denken. Ich bewußt auf ein Thema aufmerksam machen, dessen Wirksamkeit bis heute massiv unterschätzt wird. Zuhören. Ich gebe Ihnen nur ein Beispiel. Wenn Sie die Meinung Ihres Gesprächspartners verändern möchten, ist wirkliches Zuhören wesentlich wirksamer als ohne Atempause auf sie oder ihn einzureden. Zuhören ist aber auch eine sehr wirksame Quelle der Inspiration. Das lesen Sie nicht nur in Büchern über Design Thinking, das sagt auch der in meiner letzten Führungsfrage erwähnte Otto Scharmer. Zuhören tun wir täglich mehrere Stunden. Da sollten wir doch geübt sein, könnte man meinen. Dem ist aber nicht so. Scharmer definiert vier Ebenen des Zuhören, und wenn man sich diese vor Augen hält, stellt man fest, daß man häufig in der ersten Ebene (von ihm Downloading genannt) verharrt. Also das volle Potential gar nicht ausschöpft. Lassen Sie sich inspirieren, denn hier stelle ich Ihnen eine Methode vor, die weder Zeit noch Geld kostet. Sie können morgen damit anfangen und werden die positiven Effekte sofort bemerken.

 

Hier die deutsche 12 Minuten Variante, “angereichert” mit den englischen Begrifflichkeiten.

 

und zum Vertiefen, das englische “Original”

 

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07/06/17 Allgemein , Mindset , Zukunft Führung

#34 #Leadership Trends: Was ist wirklich neu?

Massiver Wandel führt logischerweise auch dazu, dass sich Führungskräfte fragen: Was sind die neuen Themen, mit denen sich Unternehmen und Führungskräfte beschäftigen bzw. beschäftigen sollten? Einer der jahrelange Forschung in diesem Thema betrieben hat und als einer der weltweit führenden Experten im Thema gilt, ist Claus Otto Scharmer. Er lehrt am renommierten MIT in Boston und hat mit seiner “Theory U” einen wegweisenden Ansatz gefunden, wie man nicht aus der Vergangenheit, sondern aus der Zukunft heraus lernt und führt. Gerade mit dem Leonardo Award preisgekrönt,  definiert er “Mindfulness” übersetzt “Achtsamkeit” als das wirklich neue Thema mit der sich Führungskräfte wie auch Unternehmen gerade auseinandersetzen. “Wir sind wieder stärker auf uns selbst zurückgeworfen” sagt Scharmer und deshalb ist die “Schulung der eigenen Aufmerksamkeit” so eminent wichtig!

Gerade in den jetzigen disruptiven Zeiten geht es darum, zukünftige Möglichkeiten zu erspüren! Dies gelingt in dem man sehr aufmerksam nach allen “Seiten” schaut, Informationen ohne eigene Wertung aufnimmt und auch die eigene Intuition stärker nutzt.

“Die eigenen Wahrnehmungsantennen können insbesondere durch besseres Zuhören erweitert werden”, ist seine These. Zuhören, eines der wesentlichen Komponenten von Mindfulness! Darauf gehe ich in der nächsten Führungsfrage näher ein.

 

In Youtube finden Sie verschiedene Videos zur Theory U. Alle wesentlichen Informationen sind auch auf der homepage www.ottoscharmer.com zu finden.

 

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31/03/17 Integrität & Werte , Mindset , Zukunft Führung

#33 #Führung #Fragen: Wie man #agile #Organisationen richtig führt?

In der vorigen Führungsfrage habe ich die These gewagt: Nicht überall wo “agil” draufsteht ist auch “agil” drin. In manchen Fällen wird Agilität als Begriff verwendet, ein Projekt damit “gelabert” und die Ansage gemacht: Jetzt macht mal! Am Ende ist es aber manchmal nichts anderes als den Zeitdruck zu erhöhen und dabei Qualitätskriterien unter den Tisch fallen zu lassen. Man macht dann Wasserfall ohne Pflichtenheft und Quality-Gates, würde der Software-Entwickler sagen. Also nicht agil sondern schnell und schlampig, um in der Umgangssprache zu bleiben.

Ja, zumindest ist man mal gestartet und macht seine ersten Erfahrungen. Aber sicher kann das nicht der Anspruch von Organisationen und deren Mitarbeitern sein, dies zum Dauerzustand zu machen. Selbstorganisierte, agile teams brauchen Führung. Aber eben eine andere Führung als das kontrollorientierte Steuern und Entscheiden von Oben.

Wenn Entscheidungen schneller an der Basis getroffen werden, muss das Top Management die Rahmenbedingungen dafür schaffen. Einer der dies in seinem eigenen Unternehmen, durchaus mit Schmerzen verbunden, geschafft hat, ist Boris Gloger. Pionier der SCRUM Szene, erfolgreicher Buchautor und wie gesagt, Chef der Unternehmensberatung Boris Gloger. In seinem Buch geht er auf die wesentlichen Prinzipien erfolgreicher selbstorganisierter Organisationen ein. Diese sind:

  • ..neue Schätzun
  • Lieferantenbeziehungen anders gestalten
  • Ziele vereinbaren
  • Führung anders gestalten

Braucht man in agilen Organisationen überhaupt noch Führung??

Hochempfehlenswert, da er diese Transformation im eigenen Unternehmen durchgeführt hat und daher auch aus der persönlichen Erfahrung, ja Betroffenheit sprechen kann.

Grundhaltung der Freiwilligkeit?? Wie bekomme ich Freiwilligkeit im Unternehmen implementiert?

Vermitteln, warum man etwas macht

Das Setting schaffen, damit sich die Menschen selbst ausrichten können.

Anreizsysteme Anerkennungssysteme

Selbstorganisation benötigt eine fundamental andere Führungspraxis, als wir es in den traditionellen Managementseminaren erlernen. Die Prinzipien der agilen Führung sind u. a. Freiwilligkeit, klare Auftragserfüllung,

Boris Gloger, auch wenn mit 60 Minuten, etwas länger. Aber extrem gut investiert, wenn man Verantwortung für agile Organisationen trägt oder tragen möchte.

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03/03/17 Veränderung , Zukunft Führung

#32 #Führung #Frage: Warum agile Organisationen ein neues #Führungsverständnis erfordern?

#AGIL. Das neue Modewort bei Führungskräften und Allzweckwaffe um schneller, effizienter und innovativer zu werden. Doch nicht alles was sich agil nennt ist auch wirklich agil. Agile Organisationen erfordern ein Höchstmass an Disziplin, sehr klaren Regeln und einem klaren Führungsverständnis.

Nicht mehr die Mitarbeiter sind für die Führungskraft da, sondern umgekehrt. Die Führungskraft schafft die Rahmenbedingungen, damit die Teams erfolgreich arbeiten und selbst entscheiden! können. Also: Die Führungskraft ist für die Teams da. Ein Paradigmenwechsel, mit dem sich nicht jede Führungskraft anfreunden wird, muss doch an der eigenen Haltung und Handlung gearbeitet werden.

Es wird anders aber nicht funktionieren, davon ist auch Andre Häuslich, Gründer und Geschäftsführer der Firma HR Pioneers, überzeugt.  Ich sehe das ähnlich. Hält man als Führungskraft zumindest einen teilweisen Kontrollverlust nicht aus, sollte man seiner Organisation die Experimente eher mit einer professionellen Begleitung antun.

Warum? Man bekommt als Führungskraft seine Handlung und Haltung gespiegelt und kann diese gemeinsam mit dem Team weiterentwickeln. Besser sich als Teil des Problems und damit als Teil der Lösung zu sehen, als die Organisation in die Überforderung zu treiben.

 

Vertrauen, ein verändertes Führungsverständnis. Wir haben zwei Erfolgskomponenten gesehen, die relevant für agile Organisationen sind. Aber es sind nicht die einzigen. “Selbstorganisation braucht Führung”, betitelt ein Pionier der Szene, Boris Gloger, sein Buch. Mehr dazu in der nächsten Führungsfrage.

 

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10/02/17 Allgemein , Integrität & Werte , Veränderung

#31 #Führung #Frage: #Vertrauen! Wie man es als #Führungskraft wirklich gewinnt?

In der vorherigen Führungsfrage #30 habe ich mit mit der Frage beschäftigt, was Teams erfolgreich macht. Vertrauen wurde dabei als ein fundamentales Element identifiziert. Warum? Ich denke weil es schlichtweg Komplexität reduziert. Und das ist ein unschätzbarer Vorteil in unserem ambivalenten und komplexen Umfeld. Was für Marken, Produkte und Unternehmen als Arbeitgeber gilt, gilt eben auch für Führungskräfte.

Schaffen Sie es Vertrauen aufzubauen, sorgen sie für die Voraussetzung, dass Mitarbeiter sich trauen neue, innovative Wege zu gehen. Agile Organisationen, Fehlerkultur, Innovation, Team, erfolgreiche Produkte; all diese Themen basieren auf vorhandenes Vertrauen von Mitarbeitern und Kunden! Einer der das Thema Vertrauen mit Leidenschaft vertritt, ist Simon Sinek. Als Bestsellerautor und gefragter Redner beschäftigt er sich mit den sogenannten “weichen” Faktoren im Thema Führung, die immer mehr zur harten Währung werden.

Eigentlich bekannt für seinen goldenen Kreis (auf den ich in einer meiner nächsten Führungsfragen eingehe) hat er sich in einem TED Talk zum Thema Vertrauen positioniert. Sehr schön, wie er den Unterschied zwischen einer Autorität (hat Macht und kann daher Dinge befehlen) und einem wirklichen Führer (die Menschen folgen aus Überzeugung) darstellt. Seine These: Leadership is a choice!

“Why good leaders make you feel safe”, schon der Titel seines Beitrages bringt es auf den Punkt. Viel Spass bei 12 Minuten Simon Sinek!

 

Vertrauen ist auch eine wesentliche Erfolgskomponente für agile Teams. Diese werden zunehmend formiert, um als Organisation schneller und innovativer zu werden. Essentiell dabei ist, auch neue Führungsansätze zu implementieren. Gelingt dies nicht, treiben Sie Ihre Organisation nur in die Überlastung. Mehr dazu in den beiden nächsten Führungsfragen.

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27/01/17 Allgemein , Integrität & Werte , Veränderung

#30 #Führung #Frage: Woran es bei guten #Teams wirklich ankommt?

Viele Gurus im Themenfeld Leadership / Führung haben mit ihren Artikeln das “postheroische” Zeitalter eingeläutet. Nicht mehr der Einzelne macht den Unterschied, sondern die Kombination von Fähigkeiten in sogenannten “High Performance Teams”. Nette Schlagworte, aber was macht denn ein gut funktionierendes Team aus? Oder umgekehrt, woran erkennt man, dass ein Team nicht wirklich gut funktioniert?

Der Leadership Experte und Buchautor Patrick Lencioni hat seine Erkenntnisse in seinem Buch “The five dysfunctions of a team”  anschaulich auf den Punkt gebracht. Schauen Sie selbst auf die Teams in denen sie agieren. Finden Sie dort folgende Situation vor?

  1. Mangel an gegenseitigem Vertrauen
  2. Konfliktäre Themen werden nicht offen angesprochen
  3. Fehlendes Commitment (schwer zu übersetzen, gedacht im Sinne “alle ziehen an einem Strang”
  4. Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten sind nicht klar (Accountability!)
  5. Fehlende Orientierung an konkreten Ergebnissen

Alle Punkte bauen aufeinander auf. Den entscheidenen Unterschied macht das Thema Vertrauen, als Fundament für alle weiteren Punkte. Im nachfolgenden Video erklärt der Author selbst, was hinter den fünf Prinzipien steckt.

 

Ich habe wie immer versucht, ein kurzes Video zu verlinken, bei Interesse finden Sie weitere, ausführlichere Videos in YouTube.

Wenn Sie eines oder mehrere dieser Phänomene erkennen, dann ist Luft nach oben im Team. Eine entscheidende Rolle kommt dabei der-/demjenigen zu, welcher die Leitung im Team inne hat. Schafft er oder Sie das Vertrauen im Team herzustellen? Das ist die entscheidende Frage.

Sie sehen, mich hat das Thema Vertrauen weiter beschäftigt. Wenn es so wesentlich für gute Team Ergebnisse ist, dann will ich verstehen, was sich dahinter verbirgt. Beim Thema Vertrauen geht es um Emotionen und man kann es nicht einfach verordnen. Deshalb mögen sich manche Führungskräfte mit einer Command and Control orientierten Führungshaltung schwer tun. In der nächsten Führungsfrage beschäftige ich mich deshalb etwas näher mit diesem hochrelevanten Thema.

Lesen Sie gerne Comics? Das Buch von Lencioni ist eines der wenigen Bücher, die es als Comic in einer “Manga-Edition” gibt. Zu finden unter: The Five Dysfunctions of a Team: An Illustrated Leadership Fable. Manga Edition.

Viel Spass beim Lesen!

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06/01/17 Energie & Balance #

#29 #Führung #Frage: Mit guten Vorsätzen ins neue Jahr? Ein Tip vom Profi!

Nach einer Pause bin ich zurück mit weiteren, spannenden Führungsfragen. Der Jahresetat ist auch eine gute Gelegenheit zu reflektieren und sich neu zu justieren, bevor einen der tägliche Wahnsinn wieder einholt. Dieses ständige Justieren von kleinen Stellschrauben an sich selber führt nicht nur bei Spitzensportlern sondern auch bei Führungskräften zur Verbesserung der Leistung.

Ein Profi, der sich seit vielen Jahren mit dem Thema beschäftigt ist Scott Pektin, einer der Gründer von  Tignum. Tignum unterstützt Führungskräfte, Teams und Firmen bei der Verbesserung der Leistungsfähigkeit. Gemeinsam mit Partner Jogi Rippel werden Erkenntnisse des Leistungssports in die Führungsetagen übertragen. In ihrem Blog Tignum // Thoughts werden zweiwöchentlich Tipps vermittelt.

Ich möchte Ihnen den Tip vom 23. Dezember nicht vorenthalten. “ARE YOU SWIMMING” lautet die Frage. Die ist abgeleitet vom Titel ihres Buchs “Sink, Float or Swim”, welcher sich auf den individuellen Energie Level bezieht. Denn nur wenn man sich selbst mental und körperlich top fit fühlt, kann man Spitzenleistung dauerhaft erzielen, so die These der Autoren. Und dies gelingt mit der parallelen Investition in die vier Felder: Ernährung, Bewegung, Erholung und Mindset. Soviel zur Theorie. Aber Schwimmen lernt man nicht durch Bücherlesen und fitter wird man dabei schon gar nicht.

Daher kann eine Stunde konkretes Reflektieren Ihr Jahr noch erfolgreicher machen.Falls Sie Lust dazu haben, hier der Link zu einigen klugen Fragen, um aus dem letzten Jahr zu lernen und sich im neuen Jahr zu verbessern.

PS.: Alle Thoughts sind hintereinander dargestellt. Es kann also sein, dass Sie nicht direkt den Beitrag “ARE YOU SWIMMING” sehen”. Dann einfach nach unten scrollen, bis der Beitrag erscheint.

Ich wünsche Ihnen ein energiegeladenes und erfolgreiches 2017!

 

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24/06/16 Mindset , Veränderung , Zukunft Führung

#28 #Führung #Frage: Warten bis zur Krise? Warum sich Veränderung verändern muss?

Nun gut, ab und zu will ich auch die “Promis” der Szene zu Wort kommen lassen. Der Harvard Professor Gary Hamel ist so einer, der mit provokanten Thesen zum Nachdenken anregt und damit Saale füllt, wie das Video unzweifelhaft zeigt. In einem aber muss man ihm Recht geben.  Seine These: “We have to change the way we change” trifft den Kern dessen, was sich derzeit in vielen Organisationen abspielt. Er begründet diesen Paradigmenwechsel mit der Transformation von der Wissens- zur kreativen Gesellschaft. Die veränderten Anforderungen an die Mitarbeiter sind der Auslöser von Veränderungsprozessen. Warum? Kreativität wird zum differenzierenden Faktor, und Jobs, die Hamel als “commodity jobs” darstellt, geraten unter Druck, weil sie keinen oder nur einen geringen Wertbeitrag zur kreativen Leistung des Unternehmens leisten. Veränderungsprozesse wandeln sich damit vom probaten Mittel in der Krise zum permanenten Prozess. Die Frage, wann Stabilität und wann Veränderung angesagt ist, stellt sich deshalb nicht mehr. Veränderung ist der ständige Begleiter. Die eigene Organisation permanent an der “Kante zum Chaos” zu halten, aber nicht abstürzen zu lassen, das ist die neue Herausforderung von Führung.

 

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10/06/16 Allgemein

#27 #Führung #Frage: Welcher Führungsstil ist der Richtige?

Professor Michael Zigarelli  zeigt in 5 Minuten, dass es keine eindeutige Antwort auf diese Frage gibt. In den letzten Jahren haben sich unzählige Theorien entwickelt. Zehn davon werden im Video kurz und prägnant dargestellt. Es zeigt jedoch eines: Das Thema Führungsstil ist ziemlich im Fluss und und verästelt sich eher, was Antworten anbelangt, als dass es Klarheit bringt. Ist die Frage etwa falsch gestellt? Ich denke ja, es kann einen in eine Sackgasse führen, wenn man nur nach dem “richtigen” Ansatz sucht. Der Ansatz steckt in der Persönlichkeit, den Erfahrungen und den Kenntnissen, die man hat. Dieses “Paket” trifft dann auf die Realität aus der es das Bestmögliche zu machen gilt. Also, lesen Sie Theorien, lassen Sie sich inspirieren, aber glauben Sie nicht, dass Sie den richtigen Ansatz in Büchern finden, Der steckt nur in Ihnen selbst.

 

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28/05/16 Veränderung

#26 #Führung #Frage: Warum systemisches Denken so wichtig ist?

Denken nach dem Ursache-Wirkung Prinzip. Dieses Prinzip hilft bei mechanischen Problemen. Und es ist fatal, wenn man es bei systemischen Herausforderungen in Organisationen anwendet. Sind die handelnden Akteure Menschen, mit eigenen Interessen, Denkmodellen und Aktionen. Peter Senge hat mit seinem Buch “Die 5. Disziplin” bereits 1990! einen Weckruf an die Gemeinde der Führungskräfte gesendet. Gut dass dieser relevante Ansatz nun zunehmend Einzug in die Ausbildung erfährt. Prof. McElyea von der Chancellor University erläutert systematisches Denken am Eisberg-Modell. Wenn man Aktivitäten über der “Wasseroberfläche” sieht, gilt es diese genauer zu untersuchen, bevor man Aktionen zur Korrektur startet. McElyea erklärt dies am Beispiel von Feuerwehr-Einheiten, die mit einer unterschiedlichen Auslastung konfrontiert sind. Im (mechanistischen) Ursache-Wirkungsprinzip würde man sofort agieren und der Einheit, die am meisten ausgelastet ist, mehr Ressourcen aus den anderen Einheiten zuordnen. Doch löst dies das Problem an der Wurzel??

Der systemische Lösungsansatz untersucht zunächst, ob es wiederkehrende Muster (Phänomene) gibt, sowie die Strukturen welche diese Muster erzeugen. Die Strukturen folgen meistens einem mentalen Modell, der handelnden Personen. Mit diesem Ansatz ist die Chance größer, den eigentlichen Grund für die Problematik zu identifizieren. Und dies am Ende viel effektiver.

Als kleine Zugabe, da wir im täglichen Leben alle die Diskussion um Fangquoten, Milchüberschüsse und Tiertransporte über viele hunderte Kilometer kennen, die Darstellung des systemischen Denkens am Beispiel des Kabeljaus.

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