Veränderung

“Alle wollen die Welt verändern, aber keiner sich selbst”. Dieses Zitat von Leo Tolstoi bringt es auf den Punkt. Wirksame Veränderung ist die Königsdisziplin der Führung. Mehr dazu in diesem Themenblock.

07/07/17 Veränderung

#36 #Führung #Frage: #Geschäftsmodell Innovation. Wie geht das?

Eine Frage, mit der sich fast alle Unternehmen derzeit beschäftigen. Und nicht nur Unternehmen, sondern auch Forschungseinrichtungen. Eine, die dieses Thema mit Humor aufbereitet hat, ist die Universität St. Gallen. Professor Dr. Gassmann und sein Team haben die These aufgestellt, dass Innovation durch eine kreative Nachahmung erfolgreicher Geschäftsmodelle entstehen kann. Es ist also gar nicht so schwierig, wenn man den Trick raus hat. Das Vorgehen erfolgt in vier Schritten: Initiierung, Ideenfindung, Integration und Implementierung. Bereits 2013 als sog. “Little Green Bag Video” erstellt, ist das Video gerade jetzt hochaktuell und stellt für mich durchaus einen Ansatz dar, den es sich lohnt, näher zu betrachten.

 

Die Autoren verweisen auf Ihre Homepage mit weiteren Informationen zum Thema Geschäftsmodell Innovationen.

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03/03/17 Veränderung , Zukunft Führung

#32 #Führung #Frage: Warum agile Organisationen ein neues #Führungsverständnis erfordern?

#AGIL. Das neue Modewort bei Führungskräften und Allzweckwaffe um schneller, effizienter und innovativer zu werden. Doch nicht alles was sich agil nennt ist auch wirklich agil. Agile Organisationen erfordern ein Höchstmass an Disziplin, sehr klaren Regeln und einem klaren Führungsverständnis.

Nicht mehr die Mitarbeiter sind für die Führungskraft da, sondern umgekehrt. Die Führungskraft schafft die Rahmenbedingungen, damit die Teams erfolgreich arbeiten und selbst entscheiden! können. Also: Die Führungskraft ist für die Teams da. Ein Paradigmenwechsel, mit dem sich nicht jede Führungskraft anfreunden wird, muss doch an der eigenen Haltung und Handlung gearbeitet werden.

Es wird anders aber nicht funktionieren, davon ist auch Andre Häuslich, Gründer und Geschäftsführer der Firma HR Pioneers, überzeugt.  Ich sehe das ähnlich. Hält man als Führungskraft zumindest einen teilweisen Kontrollverlust nicht aus, sollte man seiner Organisation die Experimente eher mit einer professionellen Begleitung antun.

Warum? Man bekommt als Führungskraft seine Handlung und Haltung gespiegelt und kann diese gemeinsam mit dem Team weiterentwickeln. Besser sich als Teil des Problems und damit als Teil der Lösung zu sehen, als die Organisation in die Überforderung zu treiben.

 

Vertrauen, ein verändertes Führungsverständnis. Wir haben zwei Erfolgskomponenten gesehen, die relevant für agile Organisationen sind. Aber es sind nicht die einzigen. “Selbstorganisation braucht Führung”, betitelt ein Pionier der Szene, Boris Gloger, sein Buch. Mehr dazu in der nächsten Führungsfrage.

 

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10/02/17 Allgemein , Integrität & Werte , Veränderung

#31 #Führung #Frage: #Vertrauen! Wie man es als #Führungskraft wirklich gewinnt?

In der vorherigen Führungsfrage #30 habe ich mit mit der Frage beschäftigt, was Teams erfolgreich macht. Vertrauen wurde dabei als ein fundamentales Element identifiziert. Warum? Ich denke weil es schlichtweg Komplexität reduziert. Und das ist ein unschätzbarer Vorteil in unserem ambivalenten und komplexen Umfeld. Was für Marken, Produkte und Unternehmen als Arbeitgeber gilt, gilt eben auch für Führungskräfte.

Schaffen Sie es Vertrauen aufzubauen, sorgen sie für die Voraussetzung, dass Mitarbeiter sich trauen neue, innovative Wege zu gehen. Agile Organisationen, Fehlerkultur, Innovation, Team, erfolgreiche Produkte; all diese Themen basieren auf vorhandenes Vertrauen von Mitarbeitern und Kunden! Einer der das Thema Vertrauen mit Leidenschaft vertritt, ist Simon Sinek. Als Bestsellerautor und gefragter Redner beschäftigt er sich mit den sogenannten “weichen” Faktoren im Thema Führung, die immer mehr zur harten Währung werden.

Eigentlich bekannt für seinen goldenen Kreis (auf den ich in einer meiner nächsten Führungsfragen eingehe) hat er sich in einem TED Talk zum Thema Vertrauen positioniert. Sehr schön, wie er den Unterschied zwischen einer Autorität (hat Macht und kann daher Dinge befehlen) und einem wirklichen Führer (die Menschen folgen aus Überzeugung) darstellt. Seine These: Leadership is a choice!

“Why good leaders make you feel safe”, schon der Titel seines Beitrages bringt es auf den Punkt. Viel Spass bei 12 Minuten Simon Sinek!

 

Vertrauen ist auch eine wesentliche Erfolgskomponente für agile Teams. Diese werden zunehmend formiert, um als Organisation schneller und innovativer zu werden. Essentiell dabei ist, auch neue Führungsansätze zu implementieren. Gelingt dies nicht, treiben Sie Ihre Organisation nur in die Überlastung. Mehr dazu in den beiden nächsten Führungsfragen.

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27/01/17 Allgemein , Integrität & Werte , Veränderung

#30 #Führung #Frage: Woran es bei guten #Teams wirklich ankommt?

Viele Gurus im Themenfeld Leadership / Führung haben mit ihren Artikeln das “postheroische” Zeitalter eingeläutet. Nicht mehr der Einzelne macht den Unterschied, sondern die Kombination von Fähigkeiten in sogenannten “High Performance Teams”. Nette Schlagworte, aber was macht denn ein gut funktionierendes Team aus? Oder umgekehrt, woran erkennt man, dass ein Team nicht wirklich gut funktioniert?

Der Leadership Experte und Buchautor Patrick Lencioni hat seine Erkenntnisse in seinem Buch “The five dysfunctions of a team”  anschaulich auf den Punkt gebracht. Schauen Sie selbst auf die Teams in denen sie agieren. Finden Sie dort folgende Situation vor?

  1. Mangel an gegenseitigem Vertrauen
  2. Konfliktäre Themen werden nicht offen angesprochen
  3. Fehlendes Commitment (schwer zu übersetzen, gedacht im Sinne “alle ziehen an einem Strang”
  4. Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten sind nicht klar (Accountability!)
  5. Fehlende Orientierung an konkreten Ergebnissen

Alle Punkte bauen aufeinander auf. Den entscheidenen Unterschied macht das Thema Vertrauen, als Fundament für alle weiteren Punkte. Im nachfolgenden Video erklärt der Author selbst, was hinter den fünf Prinzipien steckt.

 

Ich habe wie immer versucht, ein kurzes Video zu verlinken, bei Interesse finden Sie weitere, ausführlichere Videos in YouTube.

Wenn Sie eines oder mehrere dieser Phänomene erkennen, dann ist Luft nach oben im Team. Eine entscheidende Rolle kommt dabei der-/demjenigen zu, welcher die Leitung im Team inne hat. Schafft er oder Sie das Vertrauen im Team herzustellen? Das ist die entscheidende Frage.

Sie sehen, mich hat das Thema Vertrauen weiter beschäftigt. Wenn es so wesentlich für gute Team Ergebnisse ist, dann will ich verstehen, was sich dahinter verbirgt. Beim Thema Vertrauen geht es um Emotionen und man kann es nicht einfach verordnen. Deshalb mögen sich manche Führungskräfte mit einer Command and Control orientierten Führungshaltung schwer tun. In der nächsten Führungsfrage beschäftige ich mich deshalb etwas näher mit diesem hochrelevanten Thema.

Lesen Sie gerne Comics? Das Buch von Lencioni ist eines der wenigen Bücher, die es als Comic in einer “Manga-Edition” gibt. Zu finden unter: The Five Dysfunctions of a Team: An Illustrated Leadership Fable. Manga Edition.

Viel Spass beim Lesen!

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24/06/16 Mindset , Veränderung , Zukunft Führung

#28 #Führung #Frage: Warten bis zur Krise? Warum sich Veränderung verändern muss?

Nun gut, ab und zu will ich auch die “Promis” der Szene zu Wort kommen lassen. Der Harvard Professor Gary Hamel ist so einer, der mit provokanten Thesen zum Nachdenken anregt und damit Saale füllt, wie das Video unzweifelhaft zeigt. In einem aber muss man ihm Recht geben.  Seine These: “We have to change the way we change” trifft den Kern dessen, was sich derzeit in vielen Organisationen abspielt. Er begründet diesen Paradigmenwechsel mit der Transformation von der Wissens- zur kreativen Gesellschaft. Die veränderten Anforderungen an die Mitarbeiter sind der Auslöser von Veränderungsprozessen. Warum? Kreativität wird zum differenzierenden Faktor, und Jobs, die Hamel als “commodity jobs” darstellt, geraten unter Druck, weil sie keinen oder nur einen geringen Wertbeitrag zur kreativen Leistung des Unternehmens leisten. Veränderungsprozesse wandeln sich damit vom probaten Mittel in der Krise zum permanenten Prozess. Die Frage, wann Stabilität und wann Veränderung angesagt ist, stellt sich deshalb nicht mehr. Veränderung ist der ständige Begleiter. Die eigene Organisation permanent an der “Kante zum Chaos” zu halten, aber nicht abstürzen zu lassen, das ist die neue Herausforderung von Führung.

 

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28/05/16 Veränderung

#26 #Führung #Frage: Warum systemisches Denken so wichtig ist?

Denken nach dem Ursache-Wirkung Prinzip. Dieses Prinzip hilft bei mechanischen Problemen. Und es ist fatal, wenn man es bei systemischen Herausforderungen in Organisationen anwendet. Sind die handelnden Akteure Menschen, mit eigenen Interessen, Denkmodellen und Aktionen. Peter Senge hat mit seinem Buch “Die 5. Disziplin” bereits 1990! einen Weckruf an die Gemeinde der Führungskräfte gesendet. Gut dass dieser relevante Ansatz nun zunehmend Einzug in die Ausbildung erfährt. Prof. McElyea von der Chancellor University erläutert systematisches Denken am Eisberg-Modell. Wenn man Aktivitäten über der “Wasseroberfläche” sieht, gilt es diese genauer zu untersuchen, bevor man Aktionen zur Korrektur startet. McElyea erklärt dies am Beispiel von Feuerwehr-Einheiten, die mit einer unterschiedlichen Auslastung konfrontiert sind. Im (mechanistischen) Ursache-Wirkungsprinzip würde man sofort agieren und der Einheit, die am meisten ausgelastet ist, mehr Ressourcen aus den anderen Einheiten zuordnen. Doch löst dies das Problem an der Wurzel??

Der systemische Lösungsansatz untersucht zunächst, ob es wiederkehrende Muster (Phänomene) gibt, sowie die Strukturen welche diese Muster erzeugen. Die Strukturen folgen meistens einem mentalen Modell, der handelnden Personen. Mit diesem Ansatz ist die Chance größer, den eigentlichen Grund für die Problematik zu identifizieren. Und dies am Ende viel effektiver.

Als kleine Zugabe, da wir im täglichen Leben alle die Diskussion um Fangquoten, Milchüberschüsse und Tiertransporte über viele hunderte Kilometer kennen, die Darstellung des systemischen Denkens am Beispiel des Kabeljaus.

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12/03/16 Allgemein , Veränderung , Zukunft Führung

#021 #Führung #Frage: Werden hierarchische #Organisationen durch liquide abgelöst?

Speed und Innovation sind heute der differenzierende Faktor im Wettbewerb. Ist meine Organisation gut darauf vorbereitet? Diese Frage stellt sich heute sicher jede Führungskraft.

“Hierarchische Organisationen verhindern echte Innovation und blockieren Kreativität. Die Zukunft gehört flüssigen, dynamischen Organisationen.” Das sagt der Coach und Berater Ralph Schubert von der Firma Coverdale. Ich gebe ihm recht. Wir stehen heute wohl vor der Ablösung der traditionellen Organisationsstrukturen mit “festen Kästchen”, klaren Zuordnungen von Mitarbeitern und dies wohl geordnet in Pyramidenform.  Das strahlt zwar einen Hauch von “Ordnung, alles ist gut organisiert und unter Kontrolle” aus, wird aber den Anforderungen der Märkte nicht mehr gerecht. Ich werde in den nächsten Führungsfragen weiter auf das Thema “Agile Organisationsformen” eingehen. Werden wir uns doch alle in den nächsten Monaten verstärkt mit diesem Thema beschäftigen.  Frei nach dem Motto “Sitzen Sie noch in einer Abteilung oder arbeiten Sie schon in einem Squad?”

 

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12/02/16 Veränderung , Zukunft Führung

#019 #Führung #Frage: Entwickeln Sie Ihre Kompetenzen horizontal oder auch vertikal weiter?

In der Führungsfrage #017 hatte ich Ihnen versprochen, mehr zum Thema vertikale und horizontale Entwicklung zu sagen.

Ein neuer Denkansatz zur persönlichen Weiterentwicklung

Ein neuer Denkansatz, wenn es um die eigene Weiterentwicklung im Kontext der VUCA-Welt geht. Nick Petrie vom CCL (Center for Creative Leadership, eine der laut Financial Times Top 5 Executive Education Firmen weltweit) ist wahrscheinlich der Urheber dieser These. Er hatte sich eine Auszeit genommen und sich hinterfragt, wie der die Ansätze zur Führungskräfte-Entwicklung verbessern kann. Herausgekommen sind zwei White-Papers

  • “Vertical Development Part 1 (the What), Part 2 (the How to)!
  • „Future Trends in Leadership Development“.

Im Video erläutert Petrie seine Definition von vertikalen Entwicklung. Die Links zu seinen Whitepapers finden Sie am Ende meines Artikels als Möglichkeit zur Vertiefung.

Horizontale vs. Vertikale Entwicklung

Während mit der horizontalen Entwicklung gemeint ist: bestehende Skills zu erweitern bzw. zu vertiefen ist mit der vertikalen Entwicklung gemeint: Sich selbst und seine Denkansätze in eine höhere Stufe zu entwickeln, um größeren Zusammenhänge erkennen zu können (“connecting more dots”) und damit seine Fähigkeit als Führungskraft gerade in komplexen Umgebungen zu verbessern. Ein interessanter Ansatz, der es wert ist, auch breiter diskutiert zu werden!

 

 

Ihre Meinung?

Teilen Sie diese Ansicht, oder macht es die Mischung aus horizontaler und vertikaler Entwicklung den Unterschied? Mich würden natürlich Ihre Erfahrungen aus der Praxis interessieren! Freue mich auf Ihre Kommentare.

 

Zum Vertiefen

White Paper “Vertical Leadership Development–Part 1, Developing Leaders for a Complex World” Part 1, Nick Petrie, CCL

White Paper “Vertical Leadership Development Part 2“, Nick Petrie, CCL => The How to Do!!

White Paper “Future of Leadership Development“, Nick Petrie, CCL

 

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29/01/16 Allgemein , Mindset , Nachhaltigkeit , Veränderung

#018 #Führung #Frage: Was sind #wicked Problems und welche Ansätze gibts zur Lösung?

Heute möchte ich den Fokus auf ein Thema lenken, dass uns alle angeht und wo sich die handelnden Akteure bisher sehr schwer tun.

Die Probleme unserer Zeit sind nicht mehr mit einfachen Ursache-Wirkungsprinzipien zu beschreiben und zu lösen.

  • Griechenland-Krise,
  • Herausforderungen im Gesundheitswesen oder auch
  • die politische Instabilität im Nahen Osten mit der Konsequenz der Flüchtlingskrise,

um nur einige Beispiele zu nennen, erfordern neue Lösungsansätze.

Die alten Denkmuster greifen hier nicht mehr und neue Ansätze sind dringend von Nöten.

Dies lässt sich auch als wichtiger Grundsatz für erfolgreiches Führen in der  VUCA-Welt übertragen. (Zu VUCA siehe Führungsfrage #017).

Wicked Problems

Ein Akronym für diese komplizierten, undurchschaubaren Probleme ist “Wicked Problems”. Ist ja interessant, werden sie denken, aber wie geht man damit um?  Ein Grundrezept dazu, welches ich auch versuche bei meinen Fragestellungen im Job zu berücksichtigen, ist im folgenden Video beschrieben.

Zunächst muss einem klar sein, dass “Wickel Problems” nicht von einer einzelnen Person gelöst werden können. Wir sind in komplexen Systemen unterwegs. Die dort wirkenden Muster zu verstehen und weiterzuentwickeln, heisst, soziale Innovation zu schaffen.

Wer beschäftigt sich mit Lösungsansätzen?

Das sehen auch die holländischen Mitglieder von Kennisland so. Kennisland ist ein Think Tank, zusammengesetzt aus vielen verschiedenen Fakultäten (Psychologen, Politikwissenschaftler, Kommunikationsexperten,..), welcher sich für soziale Innovationen engagiert. Eine tolle Initiative, die noch mehr Aufmerksamkeit verdient.

Auch ihr Video hebt sich von vielen anderen ab, die ich in You Tube gefunden habe. Daher freue ich mich selbst darüber, so ein Schatzkästchen gefunden zu haben, das ich Ihnen nicht vorenthalten will.

Um Wicked Problems zu lösen empfiehlt Kennisland:

  1. Vielfältiges Expertenwissen aus allen “Fakultäten” an den Tisch holen, das heißt: Diversity nutzen. Ziel dabei, die Muster und Phänomene im System zu erkennen, und damit der Frage “Wie reagiert das System eigentlich?” näher zu kommen.
  2. Lernen , mit der Dynamik von diversen Gruppen umzugehen. Gute Moderation, transparente Ziele und Prozesse von Beginn an.
  3. Einsatz von innovativen Methoden wie Design Thinking und agile Vorgehensweise, das heißt mit kleinen Lösungen starten, deren Wirkung im System ausprobieren und dann weiterentwickeln.

Toll erläutert werden diese Themen im nachfolgenden Video.

 

Ihre Meinung

Was sind Ihre Erfahrungen in der Lösung von Wickel Problems? Gibt es weitere Lösungsansätze, oder Experten, die zur Lösung beitragen? Freue mich über Ihre Tips im Kommentarfeld.

Weiterführende Info:

Zur Homepage von Kennisland

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15/01/16 Allgemein , Veränderung , Zukunft Führung

#017 #Führung #Frage: Was versteht man unter der #VUCA-Welt?

„Wenn Chaos normal wird“

„Wir spüren, dass die Gegenwart fast von Tag zu Tag unsicherer und ungewisser wird. Unsicher heißt, dass wir nicht mehr wissen, wann sich die Lage wieder normalisiert. Und ungewiss heißt, dass wir in vielen Fällen gar nicht mehr wissen, was eigentlich ein anzustrebender Normalzustand ist. So wird der Management-Job nicht gerade einfach.“ Das schreibt die Management School St. Gallen in ihrer Broschüre Denkpausen.

Wie lässt sich unser derzeitiges Umfeld beschreiben?

Für mich trifft das Wort Chaos nicht ganz zu, um das heutige Umfeld zu beschreiben. Er deckt zwar den vermeintlichen Kontrollverlust ab, mit dem wir uns anfreunden müssen. Chaos ist aber negativ besetzt und ignoriert die Chancen, die dieses volatile Umfeld sehr wohl bietet.

Die V.U.C.A.-Welt

V.U.C.A. is der neue Begriff, der zwar schon seit geraumer Zeit den Insidern bekannt war, jetzt wird der Begriff aber so häufig in der Management Literatur verwendet, dass ich ihn Ihnen kurz vorstellen möchte. V für Volatility, U für Uncertainty, C für Complexity und A für Ambiguity. Den Begriff hatte das US amerikanische Militär geprägt, als es versuchte Strategien für unklare und unplanbare Einsatzszenerien entwickeln musste.

Diese Einsatzszenerien in einem sich rasant wandelnden Umfeld zu entwickeln ist jetzt auch die Aufgabe von Führungskräften, daher findet der Begriff immer mehr Eingang in die Literatur. Wesentliche Erkenntnis: Die Führungsrezepte von gestern werden in der Welt von morgen wohl nicht mehr greifen.

Persönliche Weiterentwicklung ist gefragt

Um sich erfolgreich in der V.U.C.A.-Welt zu behaupten, müssen sich Führungskräfte weiterentwickeln. Nicht nur horizontal, sondern auch vertikal. Was das heißt, umreisst Grant Wattie, ein australischer Experte für Führungskräfte Entwicklung und Coaching im Video.  Ich halte das für eine sehr relevante These, die ursprünglich wohl von Nick Petrie vom renommierten Center for Creative Leadership stammt. Daher widme ich eine der nächsten Führungsfragen speziell diesem Thema.

 

 

Aber zurück zur V.U.C.A.-Welt. Was bedeutet der Begriff jetzt konkret? Continue reading

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