Leadership

10/02/17 Allgemein , Integrität & Werte , Veränderung

#31 #Führung #Frage: #Vertrauen! Wie man es als #Führungskraft wirklich gewinnt?

In der vorherigen Führungsfrage #30 habe ich mit mit der Frage beschäftigt, was Teams erfolgreich macht. Vertrauen wurde dabei als ein fundamentales Element identifiziert. Warum? Ich denke weil es schlichtweg Komplexität reduziert. Und das ist ein unschätzbarer Vorteil in unserem ambivalenten und komplexen Umfeld. Was für Marken, Produkte und Unternehmen als Arbeitgeber gilt, gilt eben auch für Führungskräfte.

Schaffen Sie es Vertrauen aufzubauen, sorgen sie für die Voraussetzung, dass Mitarbeiter sich trauen neue, innovative Wege zu gehen. Agile Organisationen, Fehlerkultur, Innovation, Team, erfolgreiche Produkte; all diese Themen basieren auf vorhandenes Vertrauen von Mitarbeitern und Kunden! Einer der das Thema Vertrauen mit Leidenschaft vertritt, ist Simon Sinek. Als Bestsellerautor und gefragter Redner beschäftigt er sich mit den sogenannten “weichen” Faktoren im Thema Führung, die immer mehr zur harten Währung werden.

Eigentlich bekannt für seinen goldenen Kreis (auf den ich in einer meiner nächsten Führungsfragen eingehe) hat er sich in einem TED Talk zum Thema Vertrauen positioniert. Sehr schön, wie er den Unterschied zwischen einer Autorität (hat Macht und kann daher Dinge befehlen) und einem wirklichen Führer (die Menschen folgen aus Überzeugung) darstellt. Seine These: Leadership is a choice!

“Why good leaders make you feel safe”, schon der Titel seines Beitrages bringt es auf den Punkt. Viel Spass bei 12 Minuten Simon Sinek!

 

Vertrauen ist auch eine wesentliche Erfolgskomponente für agile Teams. Diese werden zunehmend formiert, um als Organisation schneller und innovativer zu werden. Essentiell dabei ist, auch neue Führungsansätze zu implementieren. Gelingt dies nicht, treiben Sie Ihre Organisation nur in die Überlastung. Mehr dazu in den beiden nächsten Führungsfragen.

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
0 likes no responses
25/12/15 Zukunft Führung # , ,

015 #Führung #Frage: Was versteht man unter #Leadership 2.0?

In meiner Führungsfrage #005 hatte ich ja den Fokus schon einmal darauf gelegt. Wie entwickelt sich Führung weiter? Auffällig ist die Analogie zu den sozialen Medien, haben sie doch einen großen Einfluss auf die Art wie wir leben und damit natürlich auch auf die Art wie wir zusammenarbeiten. Schnell werden daher auch Anleihen gemacht. Führung 2.0 ist fast schon wieder out, letztens habe ich schon das erste Management 3.0 Buch entdeckt. Was aber steckt hinter diesen Kürzeln wirklich? Ich habe bis her noch kein gutes Video zu diesem Thema gefunden (freue mich über Ihre Hinweise), dafür aber eine paar gute Artikel im Internet, auf die ich gerne verweise.

Web 2.0? Führung 2.0?

Überträgt man den Web 2.0-Gedanken auf Führung, lässt sich Leadership 2.0 als ein Führungsansatz verstehen, der aktive Teilnahme und Mitgestaltung der MitarbeiterInnen am Unternehmensgeschehen fordert und fördert und der durch eine Vernetzung von MitarbeiterInnen mit unterschiedlichem Wissen und unterschiedlichen Ideen zu Innovation beiträgt. Mobile Technologien ermöglichen darüber hinaus flexible Arbeitszeiten und –orte und eine Individualisierung der Arbeit und stellen dadurch die Führungskraft vor neue Herausforderungen.

Definitiv ist Leadership 2.0 nur mit einer veränderten inneren Einstellung zu den “Geführten” erfolgreich umsetzbar, wie es der folgende Beitrag der Diplom-Psychologin Dr. Barbara Kump aufzeigt.

Link zu wissendialoge.de

Ebenso sieht es Dr. Hermann Küster, ein erfolgreicher Organisationsberater, der das Thema sehr informativ auf seiner Homepage aufbereitet hat und auch die Unterschiede zum Leadership 1.0 darstellt.

Link zu Dr. Küster

 

Quellen zur weiteren Vertiefung 

Bei all den schönen neuen Methoden sind es am Schluss natürlich immer die Menschen, die den Unterschied machen. Oder wie sagen es die Autoren des Buches “Management Y”, Ulf Brandes, Pascal Gemmen und Co. so schön: “Der wahre Erfolgsfaktor im 21. Jahrhundert: Menschliche Reife an den Schlüsselpositionen der Organisation”. Ein Spruch, der mir sehr gut gefällt.

(Ulf Brandes, Pascal Gemmer, Holger Koschek, Lydia Schültken, Management Y: Agile, Scrum, Design Thinking & Co.: So gelingt der Wandel zur attraktiven und zukunftsfähigen Organisation, Campus Verlag)

Mit seinem Buch Management 3.0 (Addison-Wesley Verlag) verwendet der niederländische Autor Jurgen Appell den selben Kniff. Er kommt aus dem Software-Business und seine These besteht darin, dass agile Softwareentwicklung auch ein anderes (agiles) Management bedingt. Am Ende geht es bei Leadership 2.0 und Management 3.0 im Kern um das Abgeben von Macht durch die Delegation von Entscheidungen, an die Stellen, wo das meiste Wissen und die Kompetenz dafür vorhanden ist.

 

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
0 likes no responses