Menschenbild

16/10/15 Mindset , Zukunft Führung

009 #Führung #Frage: Theory X und Y, oder mit welchem #Menschenbild wird eigentlich geführt?

Douglas Mc. Gregor hat bereits 1960 am MIT in Boston herausgefunden, dass der eigene Führungsstil auf dem Menschenbild, das man verinnerlicht hat, beruht. Er hat die Theory X und Y entwickelt.

Der Theorie X zufolge sind Menschen extrinsich motiviert, also salopp gesagt faul, und brauchen starke äußere Anreize. Die Rolle der Führungskraft ist es, den Mitarbeitern Vorgaben zu machen und deren Einhaltung zu kontrollieren.

Der Theorie Y zufolge sind Menschen intrinsisch motiviert, wollen also von sich aus etwas erreichen. Die Aufgabe der Führungskraft ist es, den Mitarbeitern zu “dienen” und sie dabei zu unterstützen, sich weiter zu entfalten.
(Quelle: Management Y, Campus Verlag)

Anbei ein nett gemachter YouTube Beitrag von der Höher Management GmbH, der auch noch eine Theorie Z zu Tage fördert und am Schluss auf ein Erfolgsgeheimnis des deutschen Mittelstandes eingeht.

Der Diskurs über den richtigen Führungsstil erlebt derzeit eine Renaissance, denn Geschwindigkeit und Innovation lassen sich nicht mit Command and Control Führungsinstrumenten erzeugen. Zukünftige Führungsmodelle berücksichtigen wahrscheinlich eher das Paradigma der Theory Y, schlicht weil die junge Generation Y sich nicht mehr mit kontrollorientierten Führungsansätzen steuern bzw. führen lässt. Zumindest sagt das die Theorie.

Grundsätzlich gilt aber immer: Wer seinen Führungsstil weiterentwickeln möchte, darf gerne auch mal sein Menschenbild hinterfragen.

 

Vertiefen?

Eine ausführlichere Erläuterung mit 2 schönen Zitaten von Talmut finden Sie zum Beispiel im Management Letter 11 der Firma Management Coaching.

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