Systemisches Denken

28/05/16 Veränderung

#26 #Führung #Frage: Warum systemisches Denken so wichtig ist?

Denken nach dem Ursache-Wirkung Prinzip. Dieses Prinzip hilft bei mechanischen Problemen. Und es ist fatal, wenn man es bei systemischen Herausforderungen in Organisationen anwendet. Sind die handelnden Akteure Menschen, mit eigenen Interessen, Denkmodellen und Aktionen. Peter Senge hat mit seinem Buch “Die 5. Disziplin” bereits 1990! einen Weckruf an die Gemeinde der Führungskräfte gesendet. Gut dass dieser relevante Ansatz nun zunehmend Einzug in die Ausbildung erfährt. Prof. McElyea von der Chancellor University erläutert systematisches Denken am Eisberg-Modell. Wenn man Aktivitäten über der “Wasseroberfläche” sieht, gilt es diese genauer zu untersuchen, bevor man Aktionen zur Korrektur startet. McElyea erklärt dies am Beispiel von Feuerwehr-Einheiten, die mit einer unterschiedlichen Auslastung konfrontiert sind. Im (mechanistischen) Ursache-Wirkungsprinzip würde man sofort agieren und der Einheit, die am meisten ausgelastet ist, mehr Ressourcen aus den anderen Einheiten zuordnen. Doch löst dies das Problem an der Wurzel??

Der systemische Lösungsansatz untersucht zunächst, ob es wiederkehrende Muster (Phänomene) gibt, sowie die Strukturen welche diese Muster erzeugen. Die Strukturen folgen meistens einem mentalen Modell, der handelnden Personen. Mit diesem Ansatz ist die Chance größer, den eigentlichen Grund für die Problematik zu identifizieren. Und dies am Ende viel effektiver.

Als kleine Zugabe, da wir im täglichen Leben alle die Diskussion um Fangquoten, Milchüberschüsse und Tiertransporte über viele hunderte Kilometer kennen, die Darstellung des systemischen Denkens am Beispiel des Kabeljaus.

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